23.12.2024

Geheime Schatzkiste.

So nenne ich meinen kleinen versteckten Speicher in meinem   Kopf für Kunstwerke, die bereits jetzt einen grossen Einfluss auf mich haben könnten, die ich mir aber bewusst für einen andere Phase meines Lebens aufbewahre, in denen sie eine überragenden Wirkung haben werden zu DEM Thema, der dann anstehenden Lebensphase. (Was für ein langer Satz :-))







In dieser Schatzkiste war Wagner, Carl Jung oder auch Wittgenstein.


Diese tolle Doku über die Werke von Tilda, zeigt mir noch mal wie sehr ich in meiner Liebe zum Kino durch die Bewegung der Schwulen Filmfestivals beeinflusst bin.  Derek Jerman und seine Filme sind mit das Beste aus dieser Zeit und dieser Bewegung.  Was und wie Kunst ist, insbesondere im Film, haben mir die Filme von Jerman intensiv beigebracht. Ich letzter Zeit habe ich mich wieder mit ihm beschäftig und dabei gelernt, was sein Ziel mit seinen Filmen war. 


Nicht Umsatz, nicht Erfolg, nicht Beachtung. Sondern die beste aller Zeit mit guten Freunden.


Diese Doku über Tilda zeigt, das sie genau das gleiche Ziel wie Jarman hat. 


In dieser Zeit des Ultra-Kapitalismus und der Post-Covid-Einsamkeitswelle sind diese Ziele für Kunst das Sozialste was ich mir vorstellen kann. Und damit auch das Notwendigste. 


Mit 57 bin ich noch nicht in der Phase, wo ich die beiden Filme von Jarman aus meiner Schatzkiste hole, die ich noch nicht gesehen habe.  Aber ich fange an mich an sie zu erinnern.


„Der Garten“ und „Blue“ warten auf mich in meiner Schatzkiste. Tilda ist schon bei mir. Vorfreude war und ist meine schönste Freude. Auch bei so schwerer Kost wie bei diesen beiden Filmen.